Nun ist es wieder so weit: Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zeigt sich eine ganz besondere Frühlingsbotin – die Küchenschelle. Ihre zarten, violett schimmernden Blüten setzen die ersten Farbtupfer auf die noch kargen Wiesen.
Die Gemeine Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) liebt sonnige, trockene Hänge und eher spärlich bewachsene Standorte. Zwischen März und April steht sie in voller Blüte. Da sie jedoch als „gefährdet“ gilt, bitte nur bewundern und nicht pflücken.
Übrigens hat der Name nichts mit der Küche zu tun. Er geht auf die volkstümliche Bezeichnung „Kühchenschelle“ zurück – eine Verniedlichung von „Kuhschelle“. Tatsächlich erinnert die glockenförmig nickende Blüte an kleine Kuhglocken.
Fun Facts:
Als es die Kuhschelle noch häufiger gab, wurden die Blüten gar zum Färben für Ostereier verwendet.
Selbst nach der Blüte bleibt sie ein Hingucker. Dann trägt sie eine wuschelige, fast haarige „Frisur“.
Also ein Spaziergang lohnt sich auf jeden Fall, um die ersten Frühlingsboten zu entdecken🌸
Fotos:
Gemeine Küchenschelle
Blick vom Weinberg in Richtung thüringisch-hessische Landesgrenze

