Die NaturFreunde Frankfurt zu Besuch an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Wenigentaft

Kevin Töfge erläutert die historische Entwicklung der Grenzanlage hin zum heutigen Grünen Band. Foto: Corinna Hoßfeld

Eine Fahrradgruppe der NaturFreunde Frankfurt hatte sich bereits Anfang des Jahres beim Naturschutzgroßprojekt gemeldet, um Naturschutzvorhaben im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön kennenzulernen. Der Vorschlag, an einer Führung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze teilzunehmen, wurde gerne angenommen. Gemeinsam mit Kevin Töfge, Gebietsbetreuer der Stiftung Naturschutz Thüringen, erhielten die interessierten Teilnehmenden dabei zugleich spannende Einblicke in die Geschichte des Grünen Bandes und die Erinnerungskultur entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

An einem sehr warmen Nachmittag Anfang Juni traf die rund 15-köpfige Reisegruppe am ehemaligen Bahnhof in Wenigentaft ein. Von dort aus führten Corinna Hoßfeld und Kevin Töfge die Teilnehmenden entlang des Ortsrandes und vermittelten Wissenswertes über die Natur- und Kulturlandschaft des Grünen Bandes.

Auf dem Weg zur Taft und den angrenzenden Kalkmagerrasenhängen am Grünen Band erläuterten Herr Töfge und Frau Hoßfeld ihre jeweiligen Tätigkeitsbereiche sowie die Ziele ihrer Arbeit.

Unterwegs konnten einige Insekten aus der Gruppe der Libellen, Tagfalter und Laufkäfer im Detail betrachtet werden. Herr Töfge kescherte diese mit einem Netz aus den artenreichen Wiesen und Weiden.

Auf einem schattigen Waldweg führte die Exkursion zurück zum Ausgangspunkt. Mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Einblicken in die Geschichte und Natur des Grünen Bandes setzte die Gruppe ihre Reise nach Geisa fort.