Mit dem Übergang in die Umsetzungsphase wachsen auch die Aufgaben – und entsprechend das Projektteam. Neben dem bisherigen Team mit Corinna Hoßfeld (Geschäftsführung und Projektleitung) und Johannes Urban (Projektassistent), verstärken nun drei neue Mitarbeiterinnen das Naturschutzgroßprojekt. Franziska Göbel übernimmt den fachlichen Schwerpunkt Landwirtschaft, Simone Weider ist für die Verwaltung zuständig und Julia Wagner verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit. Johannes Urban wird zukünftig den Bereich Artenschutz und Forst betreuen.
Nach der bis September 2024 erfolgten Planungsphase sollen nun in den nächsten zehn Jahren vielfältige Naturschutzmaßnahmen in dem ca. 3.243 ha großen Fördergebiet umgesetzt werden. Ziel ist es, einen wertvollen Teil der Rhöner Mittelgebirgslandschaft nachhaltig zu entwickeln – für Natur und Menschen gleichermaßen. Neben der Wiederherstellung beeinträchtigter Lebensräume, sind der Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten sowie die Förderung einer nachhaltigen und naturverträglichen Wirtschaftsweise im Fokus.
Mit dem erweiterten Team ist das Projekt gut aufgestellt, um die vielfältigen Maßnahmen in den nächsten Jahren erfolgreich umzusetzen. Die Teilnahme an der Maßnahmenumsetzung erfolgt auf freiwilliger Basis. Dabei bleibt die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren ein zentraler Erfolgsfaktor – denn nur gemeinsam lassen sich Natur schützen und die Region nachhaltig weiterentwickeln.
Projektträgerin des Naturschutzgroßprojektes ist die Naturschutzgroßprojekt Thüringer Kuppenrhön gGmbH mit seit Januar 2026 neuen Büroräumen in: Hinterm Kirchhof 12, 36452 Kaltennordheim. Das BfN förderte das Projekt mit Mitteln des BMUKN in Höhe von 75 %, das Land Thüringen (TMUENF) mit 15 % und die Projektträgerin übernimmt die verbleibenden 10 % als Eigenanteil. Der Eigenanteil wird in Projekt II von der Heinz Sielmann Stiftung und vom Landschaftspflegeverband "Thüringer Rhön" e.V. getragen. Der Anteil des LPV Rhön wiederum wird zum Teil durch die beiden Landkreise Wartburgkreis und Schmalkalden-Meiningen und die Stiftung Naturschutz Thüringen kofinanziert.
